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Schritt 1: Modellumfang festlegen
Was zu tun ist: Geben Sie an, was das Modell abdeckt, welches Unternehmen oder welche Transaktion es darstellt, wie lang der Prognosezeitraum ist, welche Währung verwendet wird und aus welchem Zeitraum die historischen Daten stammen. Dokumentieren Sie Ausschlüsse, anstatt sie unausgesprochen zu lassen.
Erfolg bedeutet: Ein Prüfer kann Zweck und Grenzen des Modells erkennen, ohne einzelne Formeln öffnen zu müssen.
Häufiger zu vermeidender Fehler: Transaktionsannahmen mit historischen Fakten zu vermischen, bevor der Modellumfang definiert ist.
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Schritt 2: Quelldaten bewahren und organisieren
Was zu tun ist: Sammeln Sie die ursprünglichen Tabellen, PDFs, Scans und unterstützenden Aufstellungen und organisieren Sie sie anschließend nach Zeitraum, Unternehmen und Zweck. Bewahren Sie Quellenbezeichnungen auf und behalten Sie die Referenz, die zum Auffinden jeder wesentlichen Zahl erforderlich ist.
Erfolg bedeutet: Jede wichtige Eingabe verfügt über einen eindeutigen Quellenort und kann geprüft werden, ohne sich auf das Gedächtnis zu verlassen.
Häufiger zu vermeidender Fehler: Einen ursprünglichen Quellenwert durch einen manuell bereinigten Wert zu ersetzen, ohne die Änderung zu dokumentieren.
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Schritt 3: Operative Prognose erstellen
Was zu tun ist: Modellieren Sie die operativen Treiber, die Umsatz, Ausgaben, Cashflow, Working Capital und Kapitalbedarf bestimmen. Machen Sie Annahmen sichtbar und vermeiden Sie es, wichtige Treiber in langen Formeln zu verbergen.
Erfolg bedeutet: Eine Änderung einer operativen Annahme wirkt sich logisch auf die Abschlüsse aus und erzeugt eine erklärbare Änderung des Cashflows.
Häufiger zu vermeidender Fehler: Ergebnisse direkt zu prognostizieren, anstatt die zugrunde liegenden Treiber zu modellieren.
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Schritt 4: Transaktions- und Finanzierungsmechanik hinzufügen
Was zu tun ist: Fügen Sie Kaufpreis, Finanzierung, Schuldendienst, Eigentumsverhältnisse und andere festgelegte Transaktionsmechanismen hinzu, nachdem der operative Fall schlüssig ist. Verknüpfen Sie die Mechanismen mit der operativen Prognose, statt Werte zu duplizieren.
Erfolg bedeutet: Transaktionseffekte können isoliert, geändert und mit dem operativen Fall abgestimmt werden.
Häufiger zu vermeidender Fehler: Finanzierungsbedingungen als statischen Text zu behandeln, statt sie mit Zinsen, Rückzahlungen und Cashflow-Effekten zu verbinden.
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Schritt 5: Belastungstests und Sensitivitätsanalysen durchführen
Was zu tun ist: Testen Sie die Annahmen, die die Entscheidung am wahrscheinlichsten verändern, etwa Zinsen, Belegung, Margen, Kosten oder Zeitplanung. Für umfassendere Unsicherheiten sollten Sie eine Monte-Carlo-Sensitivitätsanalyse in Betracht ziehen, sofern zugrunde liegende Eingaben und Verteilungen verfügbar sind.
Erfolg bedeutet: Das Modell zeigt klar, welche Szenarien den ausgewählten Cashflow- oder Schuldendeckungsschwellenwert unterschreiten.
Häufiger zu vermeidender Fehler: Nur den Basisfall darzustellen, obwohl der Negativfall die Schlussfolgerung wesentlich verändert.
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Schritt 6: Validieren, dokumentieren und übergeben
Was zu tun ist: Berechnen Sie wesentliche Zahlen neu, vergleichen Sie Ergebnisse mit den Quelldaten, untersuchen Sie Abweichungen und bewahren Sie die abschließende Nachweiskette auf. Energent Audit wurde entwickelt, um eine Überprüfung durch ein KI-Finanzaudit zu ermöglichen, indem Ergebnisse eines anderen KI-Agenten oder Workflows unabhängig geprüft werden.
Erfolg bedeutet: Der Abschlussbericht nennt, was bestanden und was nicht bestanden wurde, woher jede Zahl stammt und was ein Prüfer untersuchen sollte.
Häufiger zu vermeidender Fehler: Ein sauber aussehendes Ergebnis als validiert zu betrachten, ohne die wichtigsten Werte neu zu berechnen.