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Schritt 1: Entscheidung und Basis definieren
Was zu tun ist: Formulieren Sie, welche Entscheidung das Modell unterstützen soll, und dokumentieren Sie anschließend die Basisannahmen und den Zeitraum. Im Beispiel zur Mietimmobilie basiert die Analyse auf einem Einstiegspreis von 620,0 Tsd. € im ersten Jahr und einer Haltedauer von zehn Jahren.
So sieht Erfolg aus: Jedes Szenario kann mit einer eindeutig benannten Basis verglichen werden.
Häufiger Fehler: Ändern Sie Basis und Stressannahmen nicht gleichzeitig, ohne zu dokumentieren, welche Variable den Unterschied verursacht hat.
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Schritt 2: Quelldaten sammeln und normalisieren
Was zu tun ist: Führen Sie Quelldateien zusammen und vereinheitlichen Sie Feldnamen, Beobachtungsdaten, Einheiten, Währungen und den Umgang mit fehlenden Werten. Die Makrobeispiele verwenden unter anderem die Felder observation_date, Inflation_YoY, FEDFUNDS, UNRATE, DGS10 und GDP_YoY.
So sieht Erfolg aus: Für jede Eingabe sind Definition, Einheit, Datum und Quelle bekannt.
Häufiger Fehler: Kombinieren Sie keine monatlichen und jährlichen Beobachtungen, ohne die Frequenzumwandlung eindeutig zu dokumentieren.
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Schritt 3: Kontrollierte Szenarien erstellen
Was zu tun ist: Erstellen Sie eine kleine Anzahl verständlicher Fälle, etwa Basis, Zinsschock von plus 200 Basispunkten und Stagflation. Vergleichen Sie beim Bau eine vorgezogene Infrastruktur mit einer phasenweisen Entwicklung und im Einzelhandel verschiedene Rabattklassen.
So sieht Erfolg aus: Jedes Szenario hat einen kurzen Namen, eine präzise Eingabeänderung und eine Begründung.
Häufiger Fehler: Vermeiden Sie unklare Bezeichnungen wie „schlechter Fall“, wenn sich die tatsächliche Annahmenänderung numerisch ausdrücken lässt.
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Schritt 4: Entscheidungsschwellenwerte berechnen
Was zu tun ist: Wählen Sie Kennzahlen, die sowohl die Leistung als auch das Versagen beschreiben. Beispiele sind DSCR gegenüber dem Schwellenwert von 1,0x, Break-even-Auslastung, kumulierter Cashflow, operative Deckung gegenüber 1,0x, annualisierte Volatilität, maximaler Drawdown, Marge und R² der Regression.
So sieht Erfolg aus: Die Analyse zeigt genau, wann ein Ergebnis von akzeptabel zu nicht akzeptabel wechselt.
Häufiger Fehler: Berichten Sie keine günstige Rendite, ohne gegebenenfalls auch Volatilität, Drawdown, Deckung oder die Dauer der Abwärtsphase auszuweisen.
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Schritt 5: Entwicklungen, Zusammenhänge und Wendepunkte visualisieren
Was zu tun ist: Verwenden Sie Szenario-Scorecards, Zeitreihenverläufe, Heatmaps, Streudiagramme, Korrelationsverläufe sowie Tabellen zu Allokation oder Margen. Eine Verlaufsperspektive zeigt, ob sich ein Defizit umkehrt, verstärkt oder erst gegen Ende des Zeitraums erholt.
So sieht Erfolg aus: Ein Prüfer kann den risikoreichsten Zeitraum und die dafür verantwortliche Variable erkennen, ohne das Modell neu erstellen zu müssen.
Häufiger Fehler: Verbergen Sie keinen Schwellenwertverstoß in einem aggregierten Durchschnitt.
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Schritt 6: Modellzuverlässigkeit außerhalb des Trainingsregimes testen
Was zu tun ist: Vergleichen Sie ruhige Zeiträume mit Krisen- oder Post-2020-Regimen, untersuchen Sie Residuen, testen Sie verzögerte Spezifikationen und differenzieren Sie trendbehaftete Variablen, sofern angemessen. Die bereitgestellte Diagnostik zeigt, dass das R² der Niveaus von 98,1 % nach der Differenzbildung auf 19,0 % fällt, während das Entfernen von Lookahead das R² um 61,3 Prozentpunkte reduziert.
So sieht Erfolg aus: Die Stärken und Fehlerbedingungen des Modells sind sichtbar, statt nur durch eine beeindruckende Anpassungskennzahl angedeutet zu werden.
Häufiger Fehler: Behandeln Sie die Anpassung innerhalb der Stichprobe niemals als Beweis dafür, dass der Zusammenhang nach einem Regimewechsel bestehen bleibt.
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Schritt 7: Prüfpfad und Entscheidungsdokumentation bewahren
Was zu tun ist: Speichern Sie Quellenangaben, Annahmen, Transformationen, Ausgaben, Ausnahmen und Prüfernotizen zusammen mit dem Abschlussbericht. Ein unabhängiger KI-Auditor kann Zahlen in Tabellen, PDFs, CAD-Dateien, Scans und anderen unterstützten Dateien neu berechnen, zurückverfolgen und abgleichen.
So sieht Erfolg aus: Ein Stakeholder kann von einem berichteten Ergebnis zu den für dessen Erstellung verwendeten Belegen gelangen.
Häufiger Fehler: Veröffentlichen Sie kein ansprechendes Diagramm, ohne die zugrunde liegende Berechnung und den Quellenkontext aufzubewahren.